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Ambulante Rehabilitation
Voraussetzungen

  • Sie haben sich mit Ihrem Suchtmittelkonsum auseinandergesetzt und haben sich für Abstinenz entschieden
  • Sie erfahren Unterstützung in Ihrem Umfeld und es gibt intakte Lebensbereiche (Familie, Arbeit, Wohnen)
  • Sie sind für Veränderungen offen und können sich auf den vorgegebenen Rahmen einlassen
  • Es ist für Sie nicht sinnvoll oder notwendig, räumlichen Abstand zum Alltag und seinen Belastungen zu haben


Der Weg in die Ambulante Therapie
Für die Kostenübernahme ist beim Leistungsträger (Rentenversicherung, Krankenkasse) ein Antrag zu stellen, ein ärztliches Gutachten vom Hausarzt beizufügen und ein Sozialbericht der Suchtberatungsstelle einzureichen.

Ablauf
Sie kommen über ein Jahr lang regelmäßig zu wöchentlichen Gruppensitzungen a 100 min. Hinzu kommen mehrere Therapietage, die auswärts durchgeführt werden.

In regelmäßigen Abständen finden zusätzlich Einzel-, Paar- oder Familiengespräche statt.

Ziele der ambulanten Therapie
Die ambulante Therapie soll eine zufriedene abstinente Lebensweise ermöglichen.
Die Therapie hilft dabei:

  • Hintergründe der Suchtentwicklung zu erkennen
  • Sich selbst besser annehmen lernen
  • Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu stärken
  • Umgang mit Rückfallsituationen zu erlernen und Gefährdungssituationen zu erkennen
  • Die Bewältigung von Alltagsproblemen einzuüben
  • Wieder Zugang zu den eigenen Ressourcen und Fähigkeiten zu gewinnen und gesunde, suchtmittelfreie Verhaltensweisen zu entwickeln.