Stark für Andere!

Beratung und Vermittlung von Mütter-, Mutter/Vater-Kind-Kuren

Wenn Sie im Alltagsleben überfordert und körperlich oder seelisch erschöpft sind bzw. unter anhaltenden Gesundheitsbeschwerden oder chronischen Krankheiten leiden, kann Ihnen Ihr Arzt/ Ihre Ärztin eine stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme als Mütterkur oder Mutter/Vater-Kind-Kur verordnen.

Unsere Leistungen:

In einem persönlichen Beratungsgespräch wollen wir die für Ihre individuelle Belastungssituation passende Maßnahme herausfinden.

Sie erhalten bei uns Informationen über geeignete Kurkliniken und mögliche Termine. Wir unterstützen Sie im kompletten Antragsverfahren bei den Formalitäten und Kontakten zu Ärzten, Krankenkassen und Kurkliniken.

Nach der Kur halten wir gemeinsam mit Ihnen Rückblick in Bezug auf gewünschte Veränderungen in Ihrem Alltag zur bestmöglichen Erhaltung Ihrer Gesundheit und Lebenszufriedenheit.

Bei weitergehendem Bedarf oder falls keine Kurmaßnahme stattfinden kann, steht Ihnen unsere Sozial- und Lebensberatung auch längerfristig offen oder wir suchen gemeinsam nach anderen, spezialisierten Hilfsangeboten.

Durch die sogenannte „therapeutische Kette“ mit Vorbereitung auf die Kur in unserer Beratungsstelle, stationärer Kurmaßnahme in einer Fachklinik und anschließender Nachbetreuung wiederum vor Ort soll Ihr Kurerfolg nachhaltig verstärkt werden.

Brauchen Sie Hilfe?

07321 3594-11

info@diakonie-heidenheim.de


Termine nach Vereinbarung

Sprechzeiten ohne Voranmeldung
Montag 15.00-18.00 Uhr
Donnerstag 10.00-12.00 Uhr


Ansprechpartner:

Ihr Weg zur Kur

Da insbesondere Mütter in ihrer Familienverantwortung rund um die Uhr vielfachen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt sind, manchmal verstärkt durch Berufstätigkeit, Alleinerziehen oder chronische Krankheiten von Familienmitgliedern, und im Alltag meist die Zeit für die eigene Erholung und Gesundheitsvorsorge fehlt, gibt es für sie (wie auch für Väter in der entsprechenden Situation) die besondere Form einer dreiwöchigen stationären Kurmaßnahme als Mütterkur bzw. Mutter-(Vater)–Kind–Kur in einer dafür spezialisierten Fachklinik.

Die Gesundheitsberatung sowie Kurvermittlung für Mütter, Kinder und Senioren hat im Diakonischen Werk als Wohlfahrtsverband der Evangelischen Kirche eine lange Tradition und wird im Kirchenbezirk Heidenheim auf der Grundlage des Diakoniegesetzes innerhalb der Sozial - und Lebensberatung des kirchlichen Grunddienstes geleistet. Eine enge Zusammenarbeit besteht insbesondere mit den „Evangelischen Mütterkurheimen in Württemberg e.V.“, unter dem Dach des „Evangelischen Fachverbands für Frauengesundheit e.V.“ als Trägergruppe des 1950 von Elly Heuss-Knapp gegründeten Deutschen Müttergenesungswerks (www.muettergenesungswerk.de) sowie mit dem Arbeitskreis für Familienhilfe e.V. (www.ak-familienhilfe.de).

Voraussetzungen für eine Kur

Ihr Arzt / Ihre Ärztin muss Ihre Kurbedürftigkeit in einem detaillierten, aussagefähigen Attestfeststellen.Dabei ist wichtig, dass Ihre gesundheitlichen Probleme in direktem Zusammenhang mit den Belastungen durch Ihre alltägliche Verantwortung für die Familie stehen bzw. die Erfüllung Ihrer familiären Verpflichtungen durch Ihr Krankheitsbild erschwert wird. Die Kur kann als Vorsorgemaßnahme (§ 24 SGB V) oder als Rehabilitationsmaßnahme (§ 41 SGB V) verordnet werden.

Achtung: Beide Formen gibt es speziell für Mütter bzw. für Mütter oder Väter gemeinsam mit ihren Kindern nur als Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen und nicht etwa bei der Rentenversicherung! Man sollte sie demnach ganz gezielt bei der Krankenkasse beantragen.

Für Privatversicherte gelten ihre jeweiligen Vertragsklauseln; die Bedingungen der Beihilfe sind unter www.dienstleistungszentrum.de zu finden.

Ihr Kind kann bei entsprechender Diagnose und Verordnung ebenfalls als behandlungsbedürftiger Patient oder aber, z. B. aufgrund seines geringen Alters, einer fehlenden Betreuungsmöglichkeit oder besonderen Familiensituation als Begleitperson an der Kur teilnehmen. In jedem Fall wird es mit Ihnen gemeinsam untergebracht und verpflegt sowie in der Kurklinik pädagogisch betreut.

Falls Sie allein zur Kur fahren, kann für die Versorgung von Kindern unter 12 Jahren zuhause eine Familienpflege bei der Krankenkasse beantragt werden.

Das weitere Antragsverfahren: 
Ihr Antrag mit dem ärztlichen Attest und Ihrer eigenen Schilderung der persönlichen und gesundheitlichen Situation wird von Ihrer Krankenkasse überprüft, die über die Kostenübernahme für die Kurmaßnahme entscheidet.

Erst nach einer Zusage kann ein Platz in einer Kurklinik verbindlich reserviert werden.

Sie müssen einen Eigenanteil von € 220.- im Voraus an die Kurklinik entrichten oder aber, bei geringem Einkommen und bereits ausreichend geleisteten Zuzahlungen im laufenden Kalenderjahr, einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung bei Ihrer Krankenkasse stellen.

Im Fall einer Ablehnung Ihres Kurantrags haben Sie die Möglichkeit, durch Einlegen eines Widerspruchs die Entscheidung doch noch zum Positiven zu wenden.
Der Abstand zu einer vorangegangenen Kurmaßnahme muss im Normalfall mindestens vier Jahre betragen.